DBV ehrt Prof. Konrad Bergmeister und drei junge WissenschaftlerInnen
Die Emil-Mörsch-Denkmünze wurde in diesem Jahr an Prof. Konrad Bergmeister von der BOKU – Universität der Nachhaltigkeit und des Lebens verliehen. Den renommierten Rüsch-Forschungspreis des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins (DBV) haben 2025 drei junge Forschende erhalten. Die Preisverleihung fand am 20. März 2025 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Bautechnik-Tages in Stuttgart statt.

Verleihung der Emil-Mörsch-Denkmünze an Prof. Konrad Bergmeister durch den DBV-Vorsitzenden Dr. Matthias Jacob.
Foto: DBV / Heidi Scherm
Prof. Konrad Bergmeister mit Emil-Mörsch-Denkmünze geehrt
Der DBV-Vorsitzende Dr. Matthias Jacob überreichte die Emil-Mörsch-Denkmünze in diesem Jahr an Prof. Konrad Bergmeister für seine langjährigen und besonderen Verdienste auf dem Gebiet des Betonbaus. Die Emil-Mörsch-Denkmünze ist die höchste Auszeichnung des DBV. In der Urkunde von Prof. Bergmeister heißt es: „Als Wissenschaftler, Bauherr, Planer und Publizist vereint er gleich vier Rollen des Bauingenieurs in einer Person auf besondere Art und Weise.“
Was den Rüsch-Forschungspreis betrifft, lobte die Jury die durchgehend außerordentlich hohe wissenschaftliche Qualität und das hohe Innovationspotenzial aller eingereichten Arbeiten und würdigte dies erstmals mit drei Ehrungen.
Emil-Mörsch-Denkmünze
Zur Ehrung von Persönlichkeiten, die sich durch besondere Leistungen auf dem Gebiet des Betonbaus ausgezeichnet und diese Bauart gefördert haben, hat der DBV im Jahre 1938 die Emil-Mörsch-Denkmünze gestiftet. Der Bauingenieur Emil Mörsch (1872–1950) hatte sich sowohl um die theoretische Entwicklung und als auch die praktische Anwendung des Betonbaus verdient gemacht hat. Die EmilMörsch-Denkmünze wurde zunächst jährlich, ab 1959 alle zwei Jahre verliehen. Eine Übersicht der bisherigen Preisträger hat der DBV hier veröffentlicht.
1. Platz des Rüsch-Forschungspreises

Deutscher Bautechnik-Tag 2025: Preisverleihung des Rüsch-Forschungspreises 2025 durch den DBV-Vorsitzenden Dr. Matthias Jacob an Lena Leicht, die den Preis nicht persönlich entgegen nehmen konnte. DBV / Heidi Scherm
Der 1. Platz des Rüsch-Forschungspreises 2025 ging an Lena Stempniewski für ihre Dissertation „Zum Trag- und Ermüdungsverhalten von Verbundbrücken mit randnahen Kopfbolzen und gerissener Betonfahrbahnplatte“, die sie an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der Universität Stuttgart eingereicht hat. Der Preis besteht aus einer Anerkennungsurkunde und einem Geldpreis in Höhe von 5 000 €.
2. Platz des Rüsch-Forschungspreises

Lena Stempniewski belegte Platz 2 mit Ihrer Dissertation, die sie an der TU Dresden eingereicht hatte.
Foto: DBV / Heidi Scherm
Der 2. Platz des Rüsch-Forschungspreises 2025 mit einem Preisgeld von je 2 500 € ging an zwei junge Forschende. Lena Leicht belegte den 2. Platz mit ihrer Dissertation „Characterization of Mineral-Bonded Composites As Damping Layers Against Impact Loading“, die sie an der Fakultät Bauingenieurwesen der Technischen Universität Dresden eingereicht hat.

Ebenso Platz 2 belegte Homam Spartali, der an der RWTH Aachen dissertierte.
Foto: DBV / Heidi Scherm
Homam Spartali belegte den 2. Platz mit seiner Arbeit „Towards an efficient design of carbon reinforced concrete elements: from prismatic beams to origami-based folded shells“, die er an der Fakultät für Bauingenieurwesen der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen einreichte.
Rüsch-Forschungspreis des DBV
Der Rüsch-Forschungspreis wird seit 1983 alle zwei Jahre auf dem Deutschen Bautechnik-Tag verliehen. Der DBV stiftet diesen Preis zum Andenken an den überragenden Forscher, Lehrer und Konstrukteur Prof. Hubert Rüsch. Der Preis geht an junge Forscherinnen und Forscher für herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Betonbaus. Der Preis besteht aus einer Anerkennungsurkunde und einem Geldpreis in Höhe von 5 000 €. Eine Übersicht aller bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger ist unter betonverein.de/ruesch-forschungspreis veröffentlicht.