Störung beim Messaging-Dienst 01.10.2021, 09:53 Uhr

Slack funktioniert nicht: So lösen Sie das Problem 

Den Messaging-Dienst Slack nutzen viele Menschen im Homeoffice. Doch seit Tagen gibt es Fehlermeldungen. Wir zeigen, wie Sie das Problem beheben können. 

Zahlreiche Slack-Nutzer haben seit einiger Zeit mit Störungen des Messaging-Dienstes zu kämpfen. Foto: Slack

Zahlreiche Slack-Nutzer haben seit einiger Zeit mit Störungen des Messaging-Dienstes zu kämpfen.

Foto: Slack

Slack ist down? Das Problem kann immer mal wieder auftreten. Seit Beginn der Corona-Pandemie und im Zuge des Homeoffice-Trends nutzen sehr viele Menschen den Messenger-Dienst.

Über das Tool können Einzelpersonen miteinander chatten oder recht unkompliziert in Gruppen miteinander konferieren. Für den eigenen Workspace lassen sich auch schnell Slack-Bots programmieren, die automatisiert Aufgaben übernehmen. Das kann in Homeoffice-Zeiten durchaus praktisch sein. Im vergangenen Jahr erlebte Slack einen Boom, viele Unternehmen führten den Dienst ein. IT-Riese IBM etwa kündigte 2020 an, dass seine 300.000 Mitarbeiter Slack nutzen werden.

Störung bei Slack: Workspace lädt nicht

Wenn der Slack-Workspace nicht lädt, sind die zahlreichen Funktionen indes wenig nützlich. Das ist derzeit bei Tausenden Nutzerinnen und Nutzern im Homeoffice der Fall. Manche bekommen die Meldung, die Webseite sei nicht erreichbar, bei anderen werden Nachrichten von Kolleginnen und Kollegen nicht angezeigt.

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Bei Slack ist das Problem bekannt: Demnach trat es um etwa 18.30 Uhr am Donnerstag (30. September) erstmals auf. Man untersuche die Ursachen für die Störung und arbeite an Lösungen, heißt es bei Slack. Die Lage entspanne sich aktuell, das Problem sei aber noch nicht gelöst.

So können Sie Slack wieder nutzen

Slack rät zum manuellen Aktualisieren, etwa mit der Tastenkombination Strg+R. Das funktioniert bei manchen Nutzern, wie wir bei eigenen Tests festgestellt haben. Allerdings muss man dann permanent neu laden, wenn man aktuelle Nachrichten von Kolleginnen und Kollegen sehen möchte.

Clubhouse: Was kann die App eigentlich jetzt noch? 

Eine bessere Methode, die bei den meisten Betroffenen funktionieren sollte: vorübergehend auf die Handy-App umsteigen. Die funktioniert nämlich derzeit auch dann, wenn es auf dem Desktop im Browser Schwierigkeiten gibt.

Abhängigkeit von digitalen Tools im Homeoffice

Die Probleme des Business-Tools zeigen, wie abhängig Arbeitnehmer im Homeoffice von digitalen Kommunikationstools sind. Wer auf Alternativen wie Microsoft Teams zurückgreifen kann, bleibt nicht abgeschnitten von der Außenwelt. Doch nicht alle betroffenen User werden mehrere Chat-Systeme zur Auswahl haben. Slack verbindet nicht nur einzelne Kollegen miteinander, sondern auch Teams, die standortübergreifend arbeiten. Bis das Tool wieder reibungslos läuft, bleibt aber natürlich noch das “gute alte” Telefon.

Cloud-Speicher: Die beliebtesten Lösungen

Digitale Tools schaffen in erster Linie Transparenz im Homeoffice. Im Büro könnte man nun schnell über den Tisch rufen oder sich in der Kaffeeküche treffen, doch in den eigenen vier Wänden ist man auf Slack und Co. angewiesen.

Wie viele Arbeitnehmer sind im Homeoffice?

Fast 13 % aller Erwerbstätigen in Deutschland haben 2019 von zu Hause aus gearbeitet. 5,5 % davon nutzten täglich einen Teil der Arbeitszeit im Homeoffice. Dann kam der erste Lockdown im April 2020. 30 % der Beschäftigten arbeiteten auf einmal vom heimischen Schreibtisch aus, so das Erhebungsportal Statista. Ende Januar arbeitete immer noch ein Viertel der Beschäftigten ausschließlich oder überwiegend im Homeoffice.

Ein Beitrag von:

  • Peter Sieben

    Peter Sieben schreibt über Forschung, Politik und Karrierethemen. Nach einem Volontariat bei der Funke Mediengruppe war er mehrere Jahre als Redakteur und Politik-Reporter in verschiedenen Ressorts von Tageszeitungen und Online-Medien unterwegs.

  • Sarah Janczura

    Sarah Janczura

    Sarah Janczura schreibt zu den Themen Technik, Forschung und Karriere. Nach einem Volontariat mit dem Schwerpunkt Social Media war sie als Online-Redakteurin in einer Digitalagentur unterwegs. Aktuell arbeitet sie als Referentin für Presse und Kommunikation beim VDI e.V.

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