Bitcoin: Wale kaufen „wie niemals zuvor“ – und auch Trump sorgt für Furore! Prognose: Wird April zum besten Monat für den Kurs?
Großanleger nutzen die Flaute bei Bitcoin und kaufen enorme Mengen BTC. Auch US-Präsident Donald Trump sorgt für bullishes Momentum. Alle Augen sind nun auf April gerichtet: Knackt Bitcoin bald wieder die 100.000-Dollar-Marke?

Derzeit tritt der Bitcoin-Kurs auf der Stelle. Doch ändert sich das bald? Großanleger kaufen jedenfalls riesige Mengen der Kryptowährung.
Foto: PantherMedia / Sebastian Duda
Bitcoin: Prognose sieht kurzfristigen Anstieg
Bitcoin über 100.000 Dollar, es ist schon ein bisschen her: Zuletzt hat es die Kryptowährung Nummer 1 Anfang Februar über die $100K-Marke geschafft – und seitdem scheint die Luft ein wenig raus. Der Kurs rangiert zwischen 94.000 und 84.000 Dollar, mit gelegentlichen Abstechern in die obere $70K-Region. Wie lange noch, bis die Bullen wieder trampeln? „Der Trend bei Bitcoin ist immer noch großartig, und es sieht so aus, als würden wir 90.000 Dollar durchbrechen“, kommentiert hierzu Top-Krypto-Analyst Michael van de Poppe auf X.
Auf dem Tages-Chart ist von der bullishen Bitcoin-Prognose allerdings noch nichts zu sehen: Innerhalb der letzten 24 Stunden hat sich der Kurs um -1,28 Prozent zurückgezogen, er kämpft um die 87.000-Dollar-Marke. Aktueller Preis: 86.658 Dollar pro BTC – mehr als -20% unter dem Allzeithoch von 109.114 Dollar, das Ende Januar erreicht wurde.
Zahlreiche Großanleger verlockt die Flaute offenbar zum Schnäppchen-Shopping: Wie Blockchain-Analysen zeigen, schlagen sogenannte Krypto-Wale seit einigen Tagen zu – und horten Bitcoin in Rekordmengen. „Wale kaufen Bitcoin wie niemals zuvor“, bestätigt der populäre Bitcoin-Experte Vivek auf X – und ergänzt: „Wir wissen, was als Nächstes kommt 🚀“
Bitcoin für 580 Millionen Dollar! Jetzt kaufen Großanleger
Konkret hat eine Handvoll kapitalstarker Branchenteilnehmer insgesamt mehr als 580 Millionen Dollar in Bitcoin investiert. Spannend dabei: In der Vergangenheit konnte der Bitcoin-Kurs nach derartigen Wal-Käufe oft enorm zulegen. Ob es auch diesmal so kommt? Das makroökonomische Umfeld ist günstig – insbesondere durch die politische Dynamik in den USA. Denn: Präsident Donald Trump seine Krypto-Vision aus, möchte die Branche weiter in den Mainstream bringen – und führt mit „$USD1“ nun seinen eigenen Stablecoin ein.
Damit nicht genug: Über seine Firma „Trump Media & Technology Group“ (TMTG) möchte der 78-Jährige auch ETFs und andere Investmentprodukte für Kryptowährungen und Wertpapiere launchen. Dabei im Fokus: Unternehmen und Industrien, die in den USA ansässig sind – Trump bevorzugt also weiterhin Coins und Firmen „Made in America“.
Schon im Jahresverlauf 2025 sollen die ersten Trump-ETFs an den Start gehen – es braucht allerdings noch die Genehmigung durch Regulierungsbehörden. All das stützt den Aufwärtstrend bei Bitcoin (BTC) – und könnte April erneut zum bullishen Monat machen. Historische Chartverläufe zeigen: April stellt meist einen Wendepunkt für Bitcoin dar. Darauf weist auch der beliebte Krypto-Influencer Miles Deutscher in einer neuen Prognose hin. „Basierend auf der BTC-Saisonalität der letzten 10 Jahre besteht eine 75-prozentige Chance auf einen Aufwärtstrend zwischen jetzt und dem Jahresende“, so Deutscher.
Rekordverdächtig! Das sind die 3 teuersten Bitcoin-Käufe der Welt
So mancher Krypto-Anleger kennt das vermutlich nur zu gut: Man gibt für etwas Geld aus, vielleicht ein bisschen zu viel – und ärgert sich hinterher darüber. Auch die Geschichte von Bitcoin ist begleitet von der sogenannten Kaufreue, in der Psychologie auch als Nachkaufdissonanz bezeichnet. Wie schwer es manchen Anleger in den letzten Jahren getroffen hat, das zeigt nun eine neue Studie der Krypto-Steuerplattform CoinLedger.
Die Untersuchung widmet sich den teuersten Käufen, die je mit Bitcoin getätigt wurden – und vergleicht hierfür den ursprünglichen Preis mit dem momentanen Wert. Der berühmteste Fall dürfte der von Laszlo Hanyecz sein: 2010 bezahlte der Programmierer zwei Pizzen mit Bitcoins – und gab sage und schreibe 10.000 BTC dafür aus. Damaliger Preis: 40 Dollar. Heute sind die Coins umgerechnet 870.089.800 Dollar wert. Er sei „jetzt arm“, klagt Hanyecz in den sozialen Medien.
Den Rekord hält bislang allerdings eine Ein-Zimmer-Wohnung in einem Trump-Hotel in Manhattan. Die Immobilie wurde für 25.500 Bitcoin verkauft – umgerechnet damals also für etwa 2 Millionen Dollar. Heute sind diese Bitcoins 2,18 Milliarden (!) Dollar wert – es handelt sich um den teuersten aufgezeichneten Bitcoin-Kauf aller Zeiten. Den dritten Platz in der Rangliste belegt eine Immobilie am Lake Tahoe. Im August 2014 wurde das 1,4 Hektar große Grundstück an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada für 2.739 BTC bzw. 1,6 Millionen Dollar verkauft. Aktueller Wert der Coins: 238,32 Millionen Dollar.
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